1363 ging die Grafschaft durch Margarete von Tirol (auch Maultasch genannt) an die Habsburger über, die das Land fast durchgängig bis 1918 regierten.
1810 ging ein Teil vom jetztigen Südtirol erstmals an das kurzlebige Königreich Italien.
1813 wurde der italienische Teil Tirols von den Truppen des Kaiserreiches Österreich besetzt
Ab dem 3. November 1918 (dem Tag des Waffenstillstands nach dem Ersten Weltkrieg), wurde Südtirol von italienischen Truppen besetzt und im Herbst 1919 im Vertrag von Saint-Germain dem Königreich Italien definitiv zugesprochen und von ihm annektiert.
Die Machtergreifung der Faschisten in Italien 1922 führte zu Repressionen gegen die Tiroler beziehungsweise deren Kulturgut.
1939, nach dem Abkommen zwischen Mussolini und Hitler, verließen eine große Mehrheit der deutschsprachigen Südtiroler (Zehntausende bis 1943) das Land als Umsiedler und zogen ins Deutsche Reich.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Paris ein Autonomiestatus (Gruber-De-Gasperi-Abkommen) für Südtirol ausgehandelt, aber später nur zum Teil umgesetzt. Die italienische Einwanderungspolitik führte zu einer starken Zuwanderung aus den ärmeren Regionen Italiens, wogegen sich Widerstände in der südtiroler Bevölkerung aufbauten. Diese mündeten schließlich (ab 1957) in einen bewaffneten Widerstandskampf (Befreiungsausschuss Südtirol BAS), der von Italien als terroristische Bedrohung bekämpft wurde.
1972 Inkrafttreten des neuen Autonomiestatuts für die Provinz Bozen.
Seitdem besitzt das Land eine weitgehende, von anderen Regionen Italiens manchmal mit Neid betrachtete Autonomie und konnte sich zu einer wohlhabenden Region in Europa und einer der wohlhabendsten Italiens entwickeln.